
Reicht eine schlanke Landing Page, um während eines Online-Workshops erfolgreich zu verkaufen – oder braucht es dafür eine komplette Kongress-Plattform wie ClickSummits? Diese Frage stelle ich mir bei jedem Kurs, den ich neu aufsetze, und die Antwort hängt stärker von Teilnehmerzahl und Angebot ab, als die meisten Landingpage-Tools im Marketing versprechen. Für diese ClickSummits-Review habe ich beide Wege parallel getestet und verglichen, was bei der Kurs-Erstellung wirklich zählt: Stabilität während der Live-Phase oder Tempo beim Seitenaufbau.
Meine Faustregel danach ist simpel: Sobald du während der Session selbst einen Preis nennst und der Kaufbutton in genau diesem Moment sichtbar sein muss, zahlt sich der Verwaltungsaufwand von ClickSummits aus. Willst du nur schnell eine Anmeldeseite für einen kleinen Workshop bauen, ohne Verkaufsoverlays während der Live-Phase, ist eine reine Landing Page mit KI-Unterstützung die schnellere Lösung.
Ein kurzer Hinweis vorab: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu beiden Tools. Kaufst du darüber, bekomme ich eine Provision, ohne dass sich dein Preis ändert – verlinkt ist aber nur, was ich selbst über Wochen im echten Einsatz getestet habe.
Wann lohnt sich eine All-in-one-Plattform wie ClickSummits überhaupt?
Der Fehler, den ich am längsten mitgeschleppt habe, war eine Mailchimp-Landingpage ohne A/B-Test und ohne eigene Domain. Sah aus wie eine Behelfslösung, weil es genau das war, und die Anmeldungen blieben entsprechend aus. Standard-Lösungen wie diese sind entweder reine Webseiten-Baukästen oder starre Webinar-Tools – für keins von beidem ist während eines Live-Verkaufs wirklich Verlass.
Jeder, der schon mal versucht hat, eine große Teilnehmerliste in ein neues System zu importieren, während der Kaffee daneben kalt und bitter wird, kennt das Gefühl, das mit jedem Tool-Wechsel zurückkommt.
Genau für diesen Fall braucht man eine Plattform wie ClickSummits, die von Anfang an auf Verkauf während des Events ausgelegt ist – mit Verknappung, Pop-ups und einem Checkout, der ohne Umweg funktioniert.

ClickSummits im Alltag: viel Stabilität, viel Verwaltungsaufwand
ClickSummits ist seit über fünf Jahren am Markt, im DACH-Raum eine feste Größe und dabei DSGVO-konform (ein Punkt, der bei manchen US-Tools schnell zum Problem wird). Der Fokus der Plattform liegt klar auf dem Verkaufsprozess selbst – nicht auf hübschen Vorlagen, sondern auf dem, was während der Live-Phase wirklich passiert. Integrierte Verkaufsprozesse während des Events erhöhen die unmittelbare Konversionsrate spürbar. Nur bringen sie eben auch mehr organisatorischen Aufwand mit sich als eine Strategie, bei der man einfach im Nachgang eine E-Mail verschickt. Angebote müssen getimt, Overlays vorbereitet und der Kaufbutton muss sichtbar sein, sobald der Preis fällt – ungefähr so, wie man einen Marktstand für einen einzigen Verkaufstag komplett neu aufbaut, mit Preisschildern und Kasse an genau der richtigen Stelle.
Kai Böttcher, ein Bekannter aus der Leipziger Freelancer-Szene, der öfter aushilft, wenn eine technische Integration klemmt, bekam von mir mitten in der Einrichtung einen Screenshot der Overlay-Reihenfolge geschickt. Seine erste Reaktion war, wie eigentlich immer, eine Gegenfrage, bevor er überhaupt einen Rat gab. Half trotzdem, denn genau diese Rückfrage brachte mich auf den eigentlichen Fehler in der Reihenfolge der Angebote.
Bei einem Praxistest fror die Vorschau während des Live-Streams für einige Sekunden ein, während im Hintergrund ein Teilnehmerimport lief – ich bin in der Zeit eine Runde um den Augustusplatz gelaufen, nur um nicht ständig auf den Ladebalken zu starren. Die Teilnehmer selbst merkten nichts davon, die Plattform blieb im Stream stabil. Genau diese Zuverlässigkeit bei vielen gleichzeitigen Zugriffen ist der Grund, warum ClickSummits trotz des Aufwands in meinem Workflow geblieben ist.
Den Verkaufsmoment während des Live-Workshops richtig timen
Obwohl ClickSummits mit einem Earnings Per Click von 62 US-Dollar in Affiliate-Kreisen glänzt, ist es als reiner Landing-Page-Builder für kleine Freebie-Seiten fast überdimensioniert. Wenn ich nur schnell eine Opt-in-Seite brauche, will ich mich nicht durch ein Backend wühlen, das eigentlich für große Kongresse mit vielen Programmpunkten gebaut wurde.
Wie man eine Zahlungsanbieter-Anbindung wie Digistore24 technisch sauber einrichtet, spare ich mir an dieser Stelle bewusst – das würde diesen Vergleich sprengen.
Niko Hülsmann, ein Leser und Hobby-Podcaster, schrieb mir vor einer Weile eine ausführliche Mail zu genau diesem Thema. Er dokumentiert seinen eigenen Tool-Wechsel penibel in einer eigenen Notion-Datenbank, mit Spalten für Setup-Zeit, Supportreaktion und Ausfälle während des Live-Betriebs. Seine Tabelle zeigte am Ende dasselbe Muster wie meine eigene Erfahrung: mehr Stabilität kostet mehr Einrichtungszeit, ganz gleich welches Tool man nimmt.
Mylandingpage.ai als Gegenspieler für die Seiten drumherum
Für den schnellen Aufbau von Verkaufsseiten nutze ich mylandingpage.ai – für Affiliates gibt es dort übrigens eine Lifetime-Provision von 25 Prozent, falls du selbst über Tools schreibst. Das Tool ist noch jung am Markt, löst aber genau das Problem der Geschwindigkeit: eine Seite steht in Minuten statt in Stunden, ganz ohne Code.
Der Moment, der mich endgültig überzeugt hat: Die Heatmap einer neu gebauten Seite zeigte, dass 80 Prozent der Besucher bis zum Kaufbutton scrollten, während es beim alten Template gerade einmal 30 Prozent waren.

Wann passt ClickSummits, wann mylandingpage.ai?
Wie man den Aufbau einer verkaufsstarken Landingpage-Struktur im Detail plant, ist wieder ein eigenes Thema – hier nur so viel: Die Reihenfolge der Elemente entscheidet oft stärker über den Kauf als das Design selbst. Auch wie sich eine Erinnerungsmail nach der Anmeldung am besten staffeln lässt, hängt von der E-Mail-Automatisierung ab, die man ohnehin schon nutzt, und würde diesen Vergleich sprengen.
Ein Landingpage Tools Preisvergleich für Kursersteller zeigt zusätzlich, dass sich die Investition in spezialisierte Tools über beide Kategorien hinweg auszahlt, egal für welche Kombination man sich entscheidet. Der Unterschied zwischen beiden bleibt trotzdem klar: Setz auf ClickSummits, sobald der Verkauf live während des Events passieren soll und mehrere Dutzend oder mehr Teilnehmer gleichzeitig dabei sind. Bau die Seite lieber mit mylandingpage.ai, wenn du in erster Linie schnell eine einzelne, gut konvertierende Seite brauchst und der eigentliche Verkauf ohnehin per Mail im Nachgang läuft.

Fazit: Welches Tool zu welchem Verkaufsmoment passt
Der Aufwand der Einrichtung bei ClickSummits lässt sich nicht wegdiskutieren, aber die Stabilität während des Live-Verkaufs rechtfertigt ihn bei größeren Workshops. Für alles, was schnell gehen muss – eine einzelne Anmeldeseite, ein kleines Angebot, ein Test vor dem großen Launch – bleibt mylandingpage.ai meine erste Wahl.
Wenn du eine robuste Plattform suchst, die seit Jahren im DACH-Raum bewährt ist und auch bei vielen gleichzeitigen Teilnehmern nicht wackelt, schau dir ClickSummits an – gerade für den nächsten Live-Workshop, bei dem der Verkauf direkt während der Session passieren soll.
Ganz gleich, für welches Tool du dich entscheidest: Landingpage Software für mobile Endgeräte ist dabei ein Muss, denn nichts kostet mehr Umsatz als ein Kaufbutton, den jemand auf dem Smartphone knapp verfehlt.