
Man muss zahlreiche Landingpage-Tools durchprobieren, bevor man aufhört, dem nächsten Page Builder die Schuld für die eigene Unzufriedenheit zu geben. Seit 2020 verkaufe ich Online-Workshops und Mini-Kurse, und die Antwort auf diese Frage hat mich bislang vier Builder und zwei Kongress-Plattformen gekostet. Dieser Software-Vergleich ist also keine akademische Übung, sondern eher das Protokoll einer Kurs-Erstellung, die ich mir selbst ziemlich schwer gemacht habe.
Kurzer Transparenz-Hinweis, bevor es weitergeht: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen davon, bekomme ich eine Provision — für dich ändert sich am Preis nichts. Ich schreibe hier ausschließlich über Landingpage-Tools, die ich selbst im Alltag getestet habe, mit allen Ecken und Kanten, die so ein Alltag eben mit sich bringt.
Online-Workshops verkaufen trotz Elementor-Totalausfall
Meine erste Landing Page stand auf einem kostenlosen WordPress-Theme, und ich habe mich ernsthaft gewundert, warum niemand auf den Kaufen-Button klickt — bis ich merkte, dass ein Theme-Update ihn schlicht gelöscht hatte. Mein Kaufen-Button wurde ignoriert, weil ihn buchstäblich niemand mehr zu Gesicht bekam.
Das war aber nicht mein größter Flop. Für eine spätere Version habe ich auf Elementor Free gesetzt und mich mit vierzehn Plugins eingedeckt, weil jedes Einzelne angeblich genau die eine Funktion lieferte, die mir noch fehlte. Ergebnis: eine Ladezeit von acht Sekunden, bevor überhaupt der erste Button sichtbar war (bei bezahltem Traffic über Social Media ist das ungefähr so, als würde man Geld aus dem Fenster werfen). Wer schon mal versucht hat, Besucher gezielt auf eine solche Seite zu schicken, weiß, wie viel davon in diesen acht Sekunden einfach verglüht.

ClickSummits oder mylandingpage.ai: Welches Tool bleibt wirklich stabil?
Nach dem Elementor-Debakel habe ich mir ClickSummits angeschaut, eine All-in-One-Plattform, die seit über fünf Jahren am Markt ist — in der schnelllebigen Software-Welt fast schon Oldtimer-Status, allerdings im positiven Sinn. Wer schon mal versucht hat, einen größeren Workshop mit fünf verschiedenen Plugins auf einer Landing Page zusammenzuschustern, weiß, wie schnell so ein Kartenhaus zusammenfällt. Bei ClickSummits laufen Registrierung, Video und Kaufen-Button aus einer einzigen Struktur, kein Plugin-Dschungel, der einem nachts um zwei die Seite zerschießt.
Kurz vor meinem letzten Sommer-Workshop saß ich wieder bei der Planung und merkte, wie entspannt das inzwischen abläuft, verglichen mit früher. Genau diese stabile Plattform für Live Workshops nimmt einem das typische "Hoffentlich stürzt es nicht ab"-Gefühl, das ich von früheren Setups noch gut kenne.
Mylandingpage.ai verfolgt einen anderen Ansatz: Eine KI baut das Grundgerüst der Seite in wenigen Minuten, ganz ohne Code. Dafür ist der Anbieter noch nicht einmal zwei Jahre am Markt, während ClickSummits seine Stabilität über Jahre bewiesen hat. Für uns Affiliates macht das übrigens auch einen Unterschied: ClickSummits zahlt eine solide Provision von 20 Prozent, mylandingpage.ai lockt mit 25 Prozent Lifetime-Provision. Für meine eigene Kaufentscheidung war das trotzdem zweitrangig — mich interessiert, was bei den Teilnehmerinnen ankommt, nicht was bei mir am Ende übrig bleibt.
Klar, die Designfreiheit ist bei einer All-in-One-Lösung enger als bei einem modularen Baukasten — man verschiebt nicht jedes Element bis auf den Pixel. Mich erinnert das an einen Messestand mit festem Grundgerüst: Man muss nicht selbst noch die Wände zimmern, bevor die ersten Besucher kommen, sondern füllt nur das, was schon steht. Wer dagegen nur mal eben eine schnelle Seite für ein Freebie braucht, ist mit dem Workflow mit mylandingpage vermutlich schneller am Ziel als mit einer kompletten Kongress-Plattform.

Was ich bei der Kurs-Erstellung über Mobile-Vorschauen gelernt habe
Mobile Vorschauen waren bei früheren Buildern reine Glückssache. Die Desktop-Ansicht sah tadellos aus, aber auf einem echten Smartphone war das Anmeldeformular zur Hälfte abgeschnitten — und das merkt man natürlich erst, wenn die ersten Support-Mails eintrudeln. Bei ClickSummits ist das anders: Jedes Mal, wenn ich im Vorschau-Modus zwischen Mobil- und Desktop-Ansicht hin- und herschalte, warte ich fast reflexhaft auf den kleinen Ruckler, der früher gern mal die halbe Seite zerschossen hat. Er kommt einfach nicht mehr.
Vier Wochen nach dem Wechsel habe ich mir die Heatmap der neuen Workshop-Seite angesehen, und bei den Zahlen musste ich zweimal hinschauen: Acht von zehn Besuchern scrollten bis zum Kaufen-Button durch, bei der alten Vorlage hatte das kaum jeder Dritte geschafft. Kein Zufall und auch kein plötzliches Designtalent meinerseits — einfach eine Vorlage, die für Konversion gebaut wurde und nicht für meinen eigenen Gestaltungsspieltrieb.
Bei einem Spaziergang über den Augustusplatz in Leipzig habe ich das später einer Freundin erzählt, die ihre freie Zeit lieber im Schrebergarten verbringt als in Page-Builder-Menüs. Ihr Kommentar: Sie gräbt ihre Beete auch nicht jede Woche neu um, sondern lässt wachsen, was einmal gut eingepflanzt ist. Genau diese Geduld hätte mir bei meinem vierten Tool-Wechsel ein paar Nächte Datenmigration erspart.

Software-Vergleich nach dem Wechsel: Was ClickSummits und mylandingpage.ai unterschiedlich lösen
Ob eine Plattform im Ernstfall wirklich durchgehend stabil bleibt, lässt sich im Vorfeld nie zu hundert Prozent garantieren — aber die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls sinkt deutlich, wenn Anmeldeseite, Video und Bezahlprozess nicht aus fünf verschiedenen Ecken des Internets zusammengeflickt sind.
Bezahlt wird bei beiden Anbietern über Anbindungen wie Digistore24 — wie genau sich das für Kurs-Ersteller im Detail konfigurieren lässt, würde hier zu weit führen, das ist ein eigenes Kapitel. Und ob eine Seite tatsächlich besser konvertiert, lässt sich sowieso nur mit echten A/B-Tests beantworten und nicht mit Bauchgefühl — das ist bei mir inzwischen Pflicht, bevor ich eine neue Version live schalte.

Mein Fazit: eine Lektion, die bei jedem Tool-Wechsel gilt
Die eine Lektion, die bei mir nach vier Tool-Wechseln übrig geblieben ist: Stabilität schlägt Design-Spielerei, sobald echtes Geld und echte Teilnehmerinnen im Spiel sind. Wer Online-Workshops plant und keine Lust mehr auf Datenbank-Migrationen oder plötzlich verschwundene Kaufen-Buttons hat, findet mit /rec/budget eine Plattform, die genau dieses Risiko abfedert. Wer dagegen nur schnelle, einzelne Verkaufsseiten braucht und der KI das Grundgerüst überlassen will, schaut sich besser /rec/main an.
Mein Hund bellt zwar immer noch mitten im Webinar, das ändert kein Tool der Welt. Aber wenigstens muss ich währenddessen nicht mehr hoffen, dass der Anmeldebutton überhaupt da ist.
ClickSummits
Vorteile
- ✔ Über 5 Jahre stabil am Markt bewährt
- ✔ Hohe Conversion-Raten (EPC $62 möglich)
- ✔ Keine technischen Vorkenntnisse nötig
- ✔ All-in-one Lösung für Workshops & Kongresse
Nachteile
- ✘ Design-Flexibilität im Vergleich zu Buildern starrer
- ✘ Primär auf Events ausgerichtet