Es ist weit nach Einbruch der Dunkelheit hier in Leipzig, das kalte Surren meiner externen Festplatte mischt sich mit dem fernen Quietschen der Straßenbahn da draußen. Ich starre auf meine drei Monitore, die mein kleines Homeoffice in ein ungesundes blaues Licht tauchen, und sehe im Spiegelbild meiner Kaffeetasse eigentlich nur eins: eine Kurserstellerin, die kurz vor dem nächsten Technik-Burnout steht. Mein Hund hat gerade aufgehört zu bellen, weil das letzte Live-Webinar-Intro endlich im Kasten ist, aber jetzt wartet das eigentliche Monster: die Verkaufsseite.
Bevor wir uns in die Details stürzen, eine kurze Sache: Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links kaufst, erhalte ich eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Ich empfehle nur Tools, die ich selbst ausführlich getestet habe, während ich fluchend vor meinen Bildschirmen saß. Volle Transparenz hier.
Das Trauma der vier Page Builder
Seit ich 2020 angefangen habe, Online-Workshops zu verkaufen, habe ich eine beachtliche Sammlung an digitalen Narben angehäuft. Da war das kostenlose WordPress-Theme am Anfang, bei dem ich mich wochenlang wunderte, warum die Conversion-Rate bei exakt null Prozent lag. Später folgten vier verschiedene Page Builder und zwei Kongress-Plattformen. Jedes Mal, wenn ich dachte „Jetzt habe ich das perfekte System“, kam ein Update.
Ich erinnere mich noch gut an dieses flaue Gefühl im Magen, als nach einem scheinbar harmlosen Theme-Update der „Kaufen“-Button meiner wichtigsten Kursseite plötzlich ins Leere führte. Es dauerte Stunden, bis ich es merkte – erst als die ersten genervten Support-Mails von potenziellen Kunden eintrudelten, die ihr Geld loswerden wollten, aber nicht konnten. Solche Nächte, in denen man Daten migriert und Pixel schubst, statt Inhalte zu erstellen, kosten nicht nur Nerven, sondern echtes Geld.
Workflow-Check: Kann KI wirklich die Rettung sein?
Ende November letzten Jahres stolperte ich zum ersten Mal über mylandingpage.ai. Als Nicht-Techie bin ich bei Versprechen wie „In Minuten zur fertigen Seite durch KI“ extrem skeptisch. Das Tool ist erst seit gut 1.8 Jahren am Markt – ein Baby im Vergleich zu den Platzhirschen. Aber die Neugier siegte, besonders weil ich keine Lust mehr auf das händische Bauen von Sektionen hatte.
Mitte Januar saß ich dann an meinem ersten echten Testprojekt. Der Workflow bei mylandingpage ist erstaunlich direkt. Man füttert die KI mit ein paar Brocken zum Kursinhalt und der Zielgruppe, und sie spuckt einen ersten Entwurf aus. Das ist kein Design-Meisterwerk, aber es ist eine Basis. Wenn ich das mit ClickSummits vergleiche, die seit über 5 Jahren am Markt sind, merkt man den Unterschied im Fokus. ClickSummits ist eine mächtige All-in-One-Plattform für Kongresse, die laut Affiliate-Statistiken einen beeindruckenden EPC (Earnings Per Click) von 62 Dollar liefert. Aber für einen schnellen Mini-Kurs-Launch ist es oft, als würde man mit einem Sattelschlepper zum Brötchenholen fahren.
Bei mylandingpage geht es um Geschwindigkeit. Der Drag-and-Drop Editor ist simpel genug, dass ich nicht erst ein dreistündiges Tutorial schauen muss. Während der ersten Frühlingswochen habe ich angefangen, meine alten Seiten dorthin umzuziehen. Was mich wirklich überzeugt hat: Die mobile Vorschau ist keine Katastrophe. Wer schon mal versucht hat, eine Landing Page am Tablet zu optimieren, weiß, wovon ich rede. Schau dir dazu auch mal meinen Test an, wie man eine Landingpage am Tablet erstellen kann, ohne wahnsinnig zu werden.
Die Strategie des „Mut zur Lücke“
Hier kommt mein persönlicher „Inner Truth“ Moment, den ich auf die harte Tour gelernt habe: Wir Kursersteller verschwenden viel zu viel Zeit mit Perfektionismus. Wir polieren die Headline, suchen das perfekte Stockfoto und testen die Button-Farbe, bevor wir überhaupt wissen, ob jemand den Kurs will. Mein neuer Ansatz, den ich vor etwa einem Monat bei einem kleinen Beta-Launch getestet habe: Veröffentliche die Seite, wenn sie zu 80 % fertig ist.
Nutze die Geschwindigkeit von Tools wie mylandingpage, um eine Idee in 30 Minuten online zu bringen. Wenn die Leute klicken, baust du den Kurs. Wenn nicht, hast du nur eine halbe Stunde verloren, statt drei Nächte in Leipzig vor den Monitoren zu versauern. Diese Art der Validierung durch echtes Nutzerverhalten ist Gold wert. Es ist wie das Dekorieren eines Schaufensters – du merkst erst, ob die Deko funktioniert, wenn die Leute davor stehen bleiben oder eben weitergehen.
Falls du Angst hast, dass deine Seite dann unprofessionell wirkt: Eine klare Struktur und schnelle Ladezeiten sind wichtiger als jedes verspielte Design-Element. Wenn du wissen willst, wie du typische Fehler vermeidest, lies dir durch, warum oft der Kaufen-Button ignoriert wird.
Preis, Leistung und das Affiliate-Argument
Als Freelancerin schaue ich natürlich auf die Kosten. mylandingpage bietet für Affiliates eine Lifetime-Provision von 25 %. Das ist ordentlich, zeigt aber auch, dass sie aggressiv in den Markt drängen wollen. Für mich als Nutzerin zählt eher, dass ich nicht für Funktionen bezahle, die ich nicht brauche. ClickSummits ist toll, wenn man riesige Events plant, aber für die schnelle Verkaufsseite zwischendurch ist mylandingpage einfach leichtfüßiger.
Ein wichtiger Punkt im DACH-Raum ist immer die DSGVO. Hier muss man bei jedem neuen Tool genau hinschauen, wo die Daten liegen und wie die Einbindung von Google Fonts gelöst ist. Bei jungen Tools muss man da manchmal etwas genauer nachhaken oder Workarounds nutzen, während etablierte Plattformen das meist schon „out of the box“ gelöst haben.
Mein Workflow sieht heute so aus: Idee im Kopf -> KI-Entwurf bei mylandingpage -> Schneller Check der mobilen Ansicht -> Veröffentlichen. Erst wenn die ersten Sales reinkommen, investiere ich Zeit in das Feintuning. Das hat mir in den letzten Monaten sicher ein Dutzend schlaflose Nächte erspart. Wenn du gerade erst startest, schau dir auch meine Erfahrungen für Nicht-Designer an.
Mein Fazit nach dem Workflow-Check
Technik sollte uns dienen, nicht umgekehrt. mylandingpage ist sicher noch nicht das Ende aller Tage, und man muss die Langzeitstabilität bei einem so jungen Anbieter immer im Auge behalten. Aber für den Moment ist es die Erleichterung, die ich brauchte. Es nimmt mir die Angst vor dem „weißen Blatt“ und dem Pixel-Chaos.
Wenn du also auch zu den Menschen gehörst, die lieber Kurse geben als Datenbanken zu reparieren, könnte ein Blick auf mylandingpage.ai dein nächster logischer Schritt sein. Probier es einfach mal mit einer „unfertigen“ Seite für deine nächste Idee aus. Es befreit ungemein, den „Veröffentlichen“-Button zu drücken, bevor man sich im Perfektionismus verliert – und wer weiß, vielleicht ist das genau die Seite, die endlich die Klicks bringt, auf die du so lange gewartet hast.