
Ein Kongress-Tool für zehntausend Anmeldungen und eine Landingpage für einen einzelnen 90-Minuten-Workshop lösen zwei völlig unterschiedliche Probleme, auch wenn ClickSummits behauptet, beides gleich gut zu können. Genau das ist die Frage, die mir als Kurserstellerin aus Leipzig ständig gestellt wird, wenn es um Landingpage-Tools für kleine Online-Workshops geht: Lohnt sich diese Kongress-Plattform überhaupt, wenn man gar keinen Kongress plant, sondern nur einen Termin mit einer überschaubaren Gruppe?
Zur Einordnung, bevor es weitergeht: Dieser Text enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen davon, bekomme ich eine Provision, ohne dass für dich ein Cent draufkommt. Getestet habe ich beide Tools, über die ich hier schreibe, selbst — mit echten Anmeldeseiten, nicht mit Demo-Accounts.
ClickSummits für kleine Online-Workshops: Zwei Welten, ein Tool?
ClickSummits ist im DACH-Raum seit über fünf Jahren fest etabliert — als Plattform für große Online-Kongresse mit vielen Programmpunkten gebaut, nicht für eine einzelne Anmeldeseite. Genau das merkt man auch, wenn man es für einen kleinen Kurs zweckentfremdet: Die Funktionen sind alle da, nur eben mehr, als ein einzelner Workshop je braucht.
Für Kursersteller-Software gilt hier dasselbe Prinzip wie beim Einrichten eines Marktstands: Wer nur einen Tisch mit selbstgemachter Marmelade verkauft, braucht keinen kompletten Messestand mit Beleuchtung und Soundanlage. ClickSummits liefert genau diesen Messestand — inklusive Technik, die für einen einzelnen Workshop schlicht ungenutzt bleibt.

Wann lohnt sich ClickSummits wirklich?
Die Plattform wirbt mit einem EPC (Earnings Per Click) von 62 Dollar — ein Wert, der bei tausenden Besuchern beeindruckend aussieht. Bei zwanzig Anmeldungen für einen Mini-Kurs verschiebt sich die Rechnung allerdings: Dann zählt weniger der theoretische EPC als die Frage, ob die monatliche Gebühr den Zeitgewinn bei der Technik überhaupt rechtfertigt. Wie stark die Reihenfolge von Nutzenversprechen, Referenzen und Kaufbutton auf der Seite selbst die Conversion beeinflusst, ist dabei nochmal ein eigenes Thema, das über das reine Tool hinausgeht.
Als Faustregel nutze ich inzwischen die Veranstaltungsart statt der reinen Kopfzahl: Für einen einzelnen kleinen Workshop mit überschaubarer Teilnehmerzahl rechnet sich der Aufwand mit ClickSummits aus meiner Sicht selten. Bei wiederkehrenden Kongress-Formaten mit mehreren Programmpunkten und Speakern sieht die Rechnung dagegen anders aus. Ein effizientes Home Office Setup bedeutet für mich inzwischen auch, Software auszuwählen, die nicht mehr Zeit frisst, als sie am Ende einspart.
Ladezeit, mobile Ansicht und Zahlungsanbindung im Alltag
Bei der Ladezeit liefert ClickSummits solide Werte, auch wenn Geschwindigkeit klar nicht das Kernversprechen der Plattform ist — dafür ist sie schlicht nicht gebaut. Auf dem Smartphone sieht das Ergebnis ebenfalls ordentlich aus, nur mit eingeschränkter Designfreiheit: Ein Kaufbutton, der hinter einem Bild verschwindet, nervt mich mehr als fast alles andere, und genau darauf achte ich bei jedem Tool zuerst.
Was viele unterschätzen: Die Anbindung an Digistore24 läuft bei ClickSummits ohne Zusatzaufwand mit, ein handfester Pluspunkt für Kursersteller, die dort ohnehin verkaufen. Ein Wechsel des Zahlungsanbieters dagegen wird schnell unübersichtlich, egal welches Tool man gerade nutzt.

So laufen DSGVO, E-Mail-Automatisierung und Webinar-Stabilität im Hintergrund
Bei der DSGVO-Konformität punktet ClickSummits am deutlichsten, weil das doppelte Opt-in-Verfahren von Haus aus eingebaut ist statt nachträglich zusammengeschraubt zu wirken — ein Punkt, bei dem so manches US-Tool im DACH-Raum schwächelt.
Auch die E-Mail-Automatisierung nach der Anmeldung läuft zuverlässig im Hintergrund, ohne dass ich selbst an Sequenzen und Verkettungen herumbasteln muss, und während des Livestreams selbst ist mir die Webinar-Stabilität bei ClickSummits in all den Tests bislang nie weggebrochen.
Ein zweites Tool ausprobieren
Kurz vor dem Jahreswechsel stand ich vor einem anderen Problem: Ich wollte einen exklusiven High-Ticket-Workshop für B2B-Consultants launchen, eine Zielgruppe, die keine blinkenden Countdown-Timer will, sondern einen seriösen Auftritt und oft einen manuellen Freigabeprozess für die Anmeldung.
Dafür fehlte mir bei ClickSummits schlicht die Flexibilität.
Bevor eins der beiden großen Tools überhaupt eine Option war, lief meine allererste Landingpage auf Elementor Free mit vierzehn Plugins gleichzeitig — die Seite brauchte am Ende acht Sekunden, bis überhaupt das erste Bild geladen war. Diese Erfahrung sitzt tief genug, dass ich seitdem jede neue Software zuerst auf Ladezeit und Plugin-Wildwuchs prüfe, bevor irgendetwas anderes zählt.
Entdeckt habe ich dann mylandingpage.ai — ein Tool, das erst seit 1,8 Jahren am Markt ist, also ein echter Youngster verglichen mit den fünf Jahren von ClickSummits. Der Clou dabei ist die KI: Statt stundenlang Elemente per Drag-and-Drop zu verschieben, füttere ich die KI mit Infos zum Workshop und habe in Minuten ein Gerüst, das steht. Ein Wechsel weg von einem etablierten Tool bedeutet fast immer eine Nacht Datenmigration, weshalb ich diesen Schritt so lange wie möglich hinauszögere, wenn ein Tool grundsätzlich funktioniert. Ob am Ende eine All-in-One-Lösung oder mehrere spezialisierte Einzeltools die bessere Wahl sind, bleibt letztlich eine Frage der eigenen Toleranz für Schnittstellen zwischen verschiedenen Anbietern.
Die neue Seite lief gerade, als ich im Café an der Karl-Heine-Straße in Leipzig-Lindenau saß, der Tee frisch aufgegossen, und mein Handy zum ersten Mal nach dem Launch mit einer Kaufbenachrichtigung summte. Eine Nachbarin, die zur gleichen Zeit vor allem ihren Schrebergarten pflegt, fragte mich neulich, warum ich ständig am Handy klebe. Für sie ist ein Beet mit Tomaten entspannender als jede Landingpage, und ich kann sie gut verstehen.

ClickSummits oder mylandingpage.ai: Die Entscheidungsregel
Wer einen großen Kongress mit vielen Speakern plant, sollte bei ClickSummits bleiben: Die Plattform ist stabil, bewährt und lässt dich direkt während des Events verkaufen. Wer dagegen als Einzelkämpferin schnell eine Landingpage braucht, die einfach funktioniert, ist bei mylandingpage.ai besser aufgehoben — gerade für alle, die keine Webdesignerinnen sind, ist der KI-Ansatz eine echte Erleichterung, dazu kommt für Affiliates die 25 Prozent Lifetime Recurring Provision, die kaum ein anderes Tool bietet.
Vor Kurzem habe ich eine neue Seite mit der KI-Lösung erstellt — keine Nachtschicht, kein zerschossenes Layout danach. Wer wie ich schon einmal Landingpage Software gewechselt hat, weiß, wie viel dieser Seelenfrieden wert ist.
Fazit: Was sich für kleine Workshops wirklich lohnt
ClickSummits hat seine Daseinsberechtigung, keine Frage — für große Massen-Events im DACH-Raum führt kaum ein Weg daran vorbei. Für die täglichen kleinen Workshops, schnellen Launches und exklusiven Consulting-Angebote ist mir das Tool inzwischen zu schwerfällig.
Wer keine Lust mehr auf Technik-Frust hat und eine Seite will, die sich fast von selbst aufbaut, findet in mylandingpage.ai die modernere Antwort für alle, die lieber Kurse erstellen, als sich mit Plugins herumzuschlagen. Am Ende zählt nur, ob der Kaufbutton für die Teilnehmerinnen tatsächlich funktioniert — und dass dafür keine weitere Nacht mit Datenmigration draufgeht.