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Tools für Online-Events mit automatisierter Zahlungsabwicklung im Vergleich

Split-Screen-Vergleich zweier Tools für Online-Events mit automatisierter Zahlungsabwicklung

Bei Online-Events mit automatisierter Zahlungsabwicklung entscheidet oft ein einziges falsch verknüpftes Häkchen darüber, ob der Kaufen-Button eines Landingpage-Builders für die eigene Kurs-Erstellung wirklich zuverlässig läuft oder drei Tage lang niemandem eine Bestätigung schickt.

Transparenz vorab: Dieser Text enthält Affiliate-Links, über die ich bei einem Kauf eine Provision bekomme, ohne dass sich der Preis für dich ändert. Verglichen wird hier nur Software, die tatsächlich in meinem eigenen Kurs-Alltag läuft — nicht das, was ein Werbevideo verspricht.

In meinem Arbeitszimmer im Leipziger Altbau liegt der Labrador-Mix meistens ruhig im Körbchen, direkt neben zwei Monitoren, die zusammen mehr Bildschirmfläche bieten als Nutzen.

Wer digitale Kursplätze oder Tickets auch an Kundschaft in Österreich oder der Schweiz verkauft, landet fast automatisch im MOSS-Verfahren — und will garantiert keine Rechnungen von Hand schreiben oder die Umsatzsteuer über mehrere Länder hinweg von Hand auseinanderdröseln. Automatisierte Zahlungsabwicklung ist deshalb kein Nice-to-have, sondern die Voraussetzung dafür, dass ein Event überhaupt planbar bleibt.

Automatisierte Zahlungsabwicklung für einen Online-Kurs auf dem Laptop-Bildschirm im Homeoffice

Zwei Wege zur automatisierten Zahlungsabwicklung

Niko Hülsmann, ein Leser und Hobby-Podcaster, der jede Testphase lieber selbst ausprobiert als einer fremden Bewertung zu glauben, hat mir kürzlich genau diese Frage gestellt: KI-Baukasten oder bewährte Kongress-Plattform? Für automatisierte Zahlungsabwicklung bei Online-Events kommen aktuell vor allem zwei Tools infrage, und sie könnten unterschiedlicher nicht sein.

mylandingpage.ai ist der KI-Newcomer: Du fütterst die Software mit ein paar Eckdaten zu deinem Workshop, und in Minuten steht ein Grundgerüst — inklusive Zahlungsanbindung, ohne dass du Spalten von Hand verschiebst (was bei den Buildern davor regelmäßig im Frust endete). Das Tool ist erst seit etwa 1,8 Jahren am Markt, was die Langzeitstabilität zur offenen Frage macht, aber die 25 % lifetime Provision für Affiliates ist für die eigene Kalkulation attraktiv.

ClickSummits ist das Gegenteil: ein Urgestein, das seit über 5 Jahren im DACH-Raum existiert und in erster Linie für Online-Kongresse mit vielen Speakern gebaut wurde. Der Earnings Per Click von 62 zeigt, wie stark die Plattform bei Besuchern konvertiert, auch wenn sie als reiner Page Builder für eine einzelne Workshop-Seite fast schon überdimensioniert wirkt.

Brauchst du wirklich eine All-in-one-Kongress-Plattform?

Ob eine All-in-one-Lösung oder mehrere spezialisierte Einzeltools am Ende die bessere Wahl sind, hängt vom Umfang deines Events ab — das ist fast schon ein eigenes Thema für sich. Wer einen einzelnen Mini-Kurs verkauft, braucht selten die Maschinerie einer Kongress-Plattform mit dutzenden Speaker-Slots.

mylandingpage.ai baut dagegen fast ausschließlich auf die einzelne Landingpage, ohne den Anspruch, gleich ein ganzes Event-Ökosystem abzubilden. Vergleichbar mit einem Marktstand: Für einen einzelnen Stand brauchst du keinen ganzen Messepavillon, nur einen stabilen Tisch und eine funktionierende Kasse.

Zwei Landingpage-Builder für Online-Events nebeneinander auf zwei Monitoren verglichen

Die Gebühren steigen, wenn das Ticketvolumen wächst

Plattformen mit eingebauter Zahlungsabwicklung lassen dich wahnsinnig schnell starten — kein Stripe-Konto mühsam verknüpfen, keine Webhooks von Hand einrichten. Diese Bequemlichkeit kostet aber oft 1 bis 2 Prozent mehr an Transaktionsgebühr, und das merkst du erst richtig, wenn aus 10 verkauften Tickets plötzlich 500 werden.

Für ein einzelnes 15-Euro-Ticket ist die Differenz ein Rundungsfehler. Bei einem ausverkauften Workshop ist sie ein Abendessen oder mehr. Wer sich zusätzlich überlegt, wie eine Landingpage für Produkt Launches ohne tiefes Technikwissen aussehen soll, merkt schnell: Die externe Schnittstelle spart Geld, kostet aber Zeit beim Aufbau.

Kai Böttcher, der als Webentwickler einspringt, wenn eine Verknüpfung kein Tutorial-Video erklärt, hat zu solchen Entscheidungen keine Meinung zum Design — nur eine zu Ladezeiten und Core Web Vitals, die mit jedem zusätzlichen Zahlungsdienst-Skript ein Stück schlechter werden.

Bevor ich überhaupt bei Page Buildern gelandet bin, hatte ich eine Mailchimp-Landingpage ohne A/B-Test und ohne eigene Domain zusammengeklickt. Sie war funktional, aber für niemanden auffindbar und für mich nicht auswertbar, weil schlicht nichts gemessen wurde. Jeder Wechsel seitdem bedeutete migrieren, exportieren, neu verknüpfen, und allein das ist wieder ein eigenes Kapitel für sich.

Mobile Checkout vor dem Dashboard prüfen

Über 70 % meiner Teilnehmer buchen ihre Workshops am Handy, oft zwischen zwei Terminen oder in der Bahn. Wenn der Kaufen-Button dort über den Text ragt (ein Klassiker bei Templates, die nur auf dem Papier responsiv sind), ist die Kaufentscheidung schon gefallen, bevor sie überhaupt getroffen wurde.

Als ich meiner Mutter die fertige Seite testweise auf ihrem Tablet gezeigt habe, musste ich mich kein einziges Mal für das Layout entschuldigen — bei meinem alten WordPress-Theme wäre mir das nicht passiert. Responsive Webdesign ist an dieser Stelle kein Buzzword, sondern die Grundlage jeder Kaufentscheidung, die auf einem kleinen Bildschirm getroffen wird.

Sowohl mylandingpage.ai als auch ClickSummits stapeln Elemente auf kleinen Displays sauber, ohne dass ich von Hand nachjustieren musste — wie genau eine Landingpage-Software für die Vielzahl an Endgeräten optimiert wird, ist aber ein eigenes, größeres Thema. Genauso wenig gehe ich hier auf jedes Detail der DSGVO konforme Landingpage Builder ein. Nur so viel: Bei automatisierter Zahlungsabwicklung mit Kundendaten aus mehreren EU-Ländern lohnt sich definitiv ein zweiter Blick.

Mobile Checkout-Ansicht einer Workshop-Landingpage für die Kurs-Erstellung auf dem Smartphone

Wann lohnt sich welches Tool wirklich?

Automatisierte Bestätigungsmails laufen bei beiden Tools im Hintergrund, sobald eine Zahlung durchgegangen ist — wie du die Sequenz danach mit weiteren E-Mails ausbaust, ist wieder eine andere Geschichte. Greif zu ClickSummits, wenn du ein komplexes Event mit vielen gleichzeitigen Teilnehmern planst und dir die Verkaufsstabilität während des Events wichtiger ist als maximale Gestaltungsfreiheit.

Greif dagegen zu mylandingpage.ai, wenn du wie ich öfter spontane Mini-Kurse oder einzelne Workshops raushaust und keine Lust auf eine weitere Nacht mit Datenmigration hast. Du gibst dabei ein Stück Design-Kontrolle ab, bekommst aber eine Seite, die in Minuten steht statt in Stunden, und einen Kaufen-Button, der beim nächsten Launch tut, was er soll, während ich mit dem Hund über den Lindenau-Markt laufe.

Überleg dir vor der Entscheidung, wie oft du im Jahr überhaupt ein neues Event aufsetzt: einmal groß und selten, oder öfter und klein. Wie du danach die einzelnen Bausteine der Seite so anordnest, dass aus Besuchern auch Käufer werden, ist nochmal ein eigenes Kapitel für sich. Hier ging es erstmal nur darum, mit welchem Werkzeug die Zahlungsabwicklung überhaupt zuverlässig läuft.

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