
Der Cursor springt zum dritten Mal zurück ins leere Namensfeld, während das Anmeldeformular für den nächsten Online-Workshop einfach nichts speichert. Neben der Tastatur blinkt der stumme Lautsprecher, als würde er mitfühlen, und im Eck-Körbchen hebt der Labrador-Mischling kurz den Kopf, entscheidet aber, dass diese Landing-Page-Krise noch keine Intervention wert ist. Gebaut wird gerade die Charity-Seite für einen Spenden-Workshop, den ich mit ClickSummits als Rückgrat zusammengesetzt habe. Mehr dazu folgt gleich.
Kurzer Hinweis vorab, damit alles transparent bleibt: In diesem Text stecken Affiliate-Links, über die ich eine kleine Provision bekomme, wenn du darüber kaufst – ohne Mehrkosten für dich. Empfohlen wird hier nur, was im eigenen Homeoffice getestet wurde, oft spät abends und mit mäßig viel Geduld.
Für ehrenamtliche Projekte ist genau das der Knackpunkt: Man will, dass Spendengeld beim Projekt ankommt und nicht in Agenturrechnungen verschwindet. Ein fertiges Regal von der Stange gibt es dafür nicht, eher wie beim Aufbau eines Marktstands: improvisieren, bis alles hält und niemand über ein Kabel stolpert.
Das technische Rückgrat für einen Spenden-Workshop
Die Entscheidung für ClickSummits fiel schnell, weil das Konzept aus früheren Kongress-Vorhaben bekannt war. Die Plattform ist seit über fünf Jahren am Markt und im DACH-Raum eine feste Größe, wenn es um stabile Event-Technik geht. Nichts ist unangenehmer, als wenn der Server mitten in der Präsentation hustet, während Leute auf ihre Zugangsdaten warten.

Für Spendentracking taugt das System gut – wichtig, wenn ehrenamtliche Vereine am Ende Rechenschaft ablegen müssen. Der eingebaute Editor für die Landing Page selbst ist dagegen eher so, als würde man eine ganze Wohnung nur mit einer Grundriss-Software einrichten: technisch funktioniert es, aber für den letzten Schliff fehlt das Werkzeug. Gestaltungsfreiheit ist etwas anderes.
Bevor ich mich für ein festes System entschied, hatte ich die Anmeldung testweise über ein einfaches Google-Formular laufen lassen. Das war schneller im Aufbau und ohne Setup-Stress. Nur: Es gab keine automatische Bestätigungsmail. Teilnehmerinnen wussten nicht, ob ihre Anmeldung überhaupt angekommen war, und im Postfach häuften sich Nachrichten mit derselben Frage: Hat das jetzt geklappt? Das war der Punkt, an dem klar wurde, dass jede Landing Page ohne E-Mail-Automatisierung im Hintergrund nur eine hübsche Fassade ohne Fundament ist.
Der Landing Page Builder passte nicht zum Kongress-Haus
Also suchte ich nach einer zweiten Lösung, nur für die Vordertür: die eigentliche Landing Page, auf der Leute überzeugt werden sollen zu spenden und sich anzumelden. mylandingpage.ai arbeitet mit einem KI-gestützten Seitenaufbau: Man füttert das Tool mit Informationen zum Workshop, und innerhalb weniger Minuten steht ein Grundgerüst, das auch auf dem Smartphone sauber aussieht, ohne dass ein Button auf halber Bildschirmbreite verschwindet.
Mobile-Optimierung ist bei Spenden-Aktionen kein Nice-to-have, weil die meisten Klicks über Social-Media-Links aufs Handy kommen, nicht über den Desktop. Den ersten echten Test der mobilen Anmeldeseite habe ich deshalb nicht am Schreibtisch gemacht, sondern beim Spaziergang über den Lindenau-Markt mit gewöhnlichem 4G-Empfang statt Büro-WLAN. Genauso wichtig ist die Ladezeit: Wenn eine Seite aus einer Instagram-Story länger als ein paar Sekunden lädt, ist der Spendenimpuls meistens schon wieder weg.
Wer öfter Online-Workshops veranstaltet, kommt an einer Software für wiederkehrende Online-Workshops mit einfachem Buchungssystem ohnehin nicht vorbei – die Kombination aus stabilem Backend und schneller Landing Page ist der eigentliche Hebel, nicht das einzelne Tool.
Meine Nachbarin Sigrid – Yogalehrerin, plant gerade ihren ersten bezahlten Online-Workshop – hat mich neulich im Hinterhof genau das gefragt, was ich mir selbst hätte stellen sollen: Braucht man für einen einzelnen Spenden-Workshop wirklich das große Kongress-Haus, oder reicht auch ein schlankeres Setup? Die ehrliche Antwort liegt irgendwo dazwischen und hängt davon ab, wie viel Automatisierung im Hintergrund laufen soll. Die Grundsatzfrage all-in-one gegen Einzeltools stelle ich mir bei jedem neuen Projekt neu. Nach vier Anbieterwechseln in den letzten Jahren weiß ich jedenfalls, wie viel Zeit eine Datenmigration zwischen Systemen frisst, wenn man sie unterschätzt.
Bleibt ClickSummits trotzdem unverzichtbar?
Trotz der Kritik am Editor bleibt ClickSummits für die Durchführung selbst eine verlässliche Maschine. Mit einem EPC (Earnings Per Click) von 62 Euro zeigt die Plattform, dass sie strukturell auf Conversion ausgelegt ist. Für einen Spenden-Workshop heißt das im besten Fall: mehr Geld kommt beim Projekt an, statt bei Drittanbietern hängenzubleiben. Die Anmeldedaten laufen weitgehend automatisch zusammen, und beim Thema DSGVO merkt man, dass die Plattform schon länger im deutschsprachigen Raum unterwegs ist, auch wenn das hier keine Rechtsberatung ersetzt.
Falls unsicher ist, ob das Tool zur eigenen Vereinsgröße passt: In der ClickSummits FAQ für kleine Online-Workshops stehen die Antworten auf die Fragen, die mir Einsteigerinnen am häufigsten schreiben.
Wer zwischen Live- und Evergreen-Webinaren schwankt, sollte wissen: Für einen einmaligen Spenden-Event ist die Live-Variante fast immer richtig, weil Dringlichkeit den Unterschied macht. Aber am Ende entscheidet die Stabilität der Webinar-Software, ob dieser Live-Moment überhaupt hält.
Ein paar andere Dinge habe ich nebenbei mitgeprüft, weil sie bei einem Spenden-Event schnell untergehen: ob die Anbindung an den Zahlungsanbieter sauber funktioniert, ob sich die Überschrift per A/B-Test noch verbessern lässt, ob ein Countdown bis zum Anmeldeschluss sichtbar genug platziert ist, und ob am Ende noch nachvollziehbar bleibt, aus welchem Kanal die Anmeldungen tatsächlich kamen. Die grundsätzliche Struktur, die aus Besuchern überhaupt erst Anmeldungen macht, ist noch mal ein eigenes Thema für sich. Hier reicht der Hinweis, dass sie nicht von allein entsteht.
Live gehen, ohne dass etwas kippt
Ich hatte mehr Bammel vor diesem Termin als vor jedem Kurs-Launch der letzten Jahre, schließlich ging es diesmal nicht um den eigenen Umsatz, sondern ums Vertrauen von Leuten, die für einen guten Zweck spenden wollten.
Der Workshop lief. Kein Server-Crash, keine Panik-Nachrichten, weil jemand seinen Zugang nicht fand. Die Landing Page von mylandingpage.ai hatte die Anmeldungen im Vorfeld sauber eingesammelt und per Zapier an ClickSummits weitergereicht.
Um Woche 10 der Vorbereitung bekam die Seite eine ihrer ersten echten Bewährungsproben: Ich zeigte sie meiner Mutter auf ihrem Tablet, ohne Erklärung, nur um zu sehen, ob sie den Anmelde-Button findet. Sie fand ihn sofort, und ich musste mich zum ersten Mal bei diesem Projekt für kein einziges Layout-Detail schämen.
Unter den ersten Anmeldungen war auch Gesa Rodewald, die einen Strick-Blog betreibt und sich nach meinem ersten öffentlichen Webinar bei mir gemeldet hatte. Wie fast immer fragte sie zuerst nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis, bevor sie überhaupt auf den Anmelden-Button klickte, eine Gewohnheit, die ich inzwischen sympathisch finde, weil sie mich zwingt, den Wert klarer zu formulieren.
Wer nebenbei digitale Zusatzprodukte anbietet, sollte einen Order-Bump nicht unterschätzen. Bei uns lief das über Mylandingpage für E-Books, weil ein passendes Begleit-E-Book zum Workshop zusätzliche Spenden einbrachte, ohne dass dafür extra geworben werden musste.
Was am Ende für das Spendenprojekt übrig bleibt
Was bleibt hängen nach diesem Projekt? Vor allem, dass man nicht alles mit einem einzigen Tool erzwingen muss. ClickSummits ist ein solides Event-Haus, aber für die Fassade nehme ich inzwischen lieber ein spezialisiertes KI-Tool, das mir schlaflose Nächte erspart. Die eine Lehre, die bei jedem künftigen Projekt bleibt: Event-Backend und Landing Page müssen nicht vom selben Anbieter kommen. Wichtiger ist, dass beide Teile für sich gut funktionieren und sauber miteinander reden.
Dass die Seite inzwischen auch über Google gefunden wird und nicht nur über den einen Instagram-Link, ist ein Bonus, an den ich beim Bauen gar nicht gedacht hatte. Sichtbarkeit jenseits von Social Media ist noch mal ein eigenes Fass, das hier nicht aufgemacht wird.
Planst du gerade dein eigenes Spenden-Event, wirf einen Blick auf mylandingpage.ai für den schnellen Aufbau der Landing Page, und behalte ClickSummits im Hinterkopf, sobald das Backend mehr leisten muss als eine einzelne Anmeldeseite.